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UNSERE AUFGABEN | FUNKTIONÄRE | MITARBEITER | BERUFSBILD

I. BERUFSBILD HAFNER/IN:
Tätigkeitsbereiche: Die Bezeichnung Hafner ist die in Österreich gebräuchliche Bezeichnung für den Beruf der Ofensetzer oder Kachelofenbauer und kommt vom umgangssprachlichen Ausdruck „Häfen“. Hafner stellen Kachelöfen mit allen Brennstoffen wie Holz, Strom, Gas und Öl und andere Feuerungsstätten (z.B. offene Kamine, Zentralheizungs- und Warmluftkachelöfen, Pizza- und Grillöfen usw.) nach heizungstechnischen Berechnungen und zeichnerischen Entwürfen her und verlegen keramische Wand- und Bodenbeläge (Fliesen, Mosaike usw.). Weiters führen sie auch die Reinigung und Reparatur von Kachelöfen durch und beraten die Kunden über Energie sparendes Heizen. Die Bemühungen, den Anforderungen des Umweltschutzes zu entsprechen, haben zu einer Modernisierung der Heiztechnik und damit auch des Kachelofenbaus geführt. So kann z.B. ein Kachelofen mit Berechnungsprogrammen perfekt an den Rauchfang angepasst werden, wodurch eine eindeutige Verminderung von Emissionen erzielt wird.

Lehrzeit:
3 Jahre

Schulen: Landesfachschule für Keramik und Ofenbau Stoob
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II. BERUFSBILD PLATTEN- und FLIESENLEGER/IN:
Tätigkeitsbereiche: Platten- und Fliesenleger bearbeiten und verlegen Boden- und Wandbelagsmaterialien aus Keramik, Natur- und Kunststein und Beton. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt allerdings auf der Verlegung von keramischen Wand- und Bodenfliesen bzw. -platten. Platten- und Fliesenleger verlegen Wand- und Bodenfliesen bzw. -platten in Wohn und Industriebauten sowie in öffentlichen Gebäuden. Sie führen Verfliesungen von Badezimmern, Küchen und Toiletten sowie Verfliesungen in Schwimmanlagen, öffentlichen Bädern und Toiletten, Saunas, Hotels, Großküchen, Schulen und Krankenhäusern durch.

Lehrzeit: 3 Jahre

Schulen: Landesfachschule für Keramik und Ofenbau Stoob
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III. BERUFSBILD KERAMIKER/IN:
Die Tätigkeit im Überblick: Keramiker/innen sind für die Fertigung von Gebrauchs- und Ziergegenständen aus Keramik zuständig. Auch die Glasur und die Gestaltung des Dekors gehören in ihren Aufgabenbereich.

Die Ausbildung im Überblick:
Keramiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf.
Die 3 jährige Ausbildung mit Fachrichtungen findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Je nach Art des Ausbildungsbetriebes gibt es die verschiedensten Möglichkeiten zur Spezialisierung, oder der Verbindung der einzelnen Techniken.

Keramiker/in: 1) Scheibtöpferei 2) Baukeramik 3) Dekoration

1) Scheibentöpferei:
Keramiker/innen der Fachrichtung Scheibentöpferei formen und bearbeiten Gebrauchsgeschirr und Zierkeramik mit der Hand. Auf einer Töpferscheibe drehen sie frei Tassen, Teller, Vasen und Schalen.

Hauptsächlich arbeiten Keramiker/innen der Fachrichtung Scheibentöpferei in Klein- und Mittelbetrieben des Keramikerhandwerks.

In der Fachrichtung Scheibentöpferei stellen Keramiker/innen rotationssymmetrische, d.h. runde Gebrauchs- und Zierkeramik wie Tassen, Teller oder Kannen, Vasen, Blumenkrüge oder Schalen her. Sofern sie keine fertige Arbeitsmasse verwenden, mischen sie Tone und Zuschlagstoffe selbst zusammen. Das Werkstück drehen sie frei auf der Töpferscheibe. Danach trocknen sie den Rohling und bearbeiten ihn weiter. Beispielsweise setzen sie Henkel mit Schlicker an (garnieren) oder bessern Fehler aus. Die Rohlinge brennen sie oft mehrmals. Der Schrühbrand verfestigt die Rohlinge, die nun bemalt und glasiert werden, der Glattbrand brennt anschließend die Glasur ein.

2) Baukeramik: Keramiker/innen der Fachrichtung Baukeramik stellen Ofenkacheln und Bauelemente für Innen- und Außenwände in Handarbeit her. Auch Brunnen, Gartengefäße und freie Plastiken entstehen unter ihren Händen.

Mit der Hand stellen Keramiker/innen der Fachrichtung Baukeramik Ofenkacheln und Fliesen, aber auch Gartengefäße und freie Plastiken her. Dafür verwenden sie bereits gemischte Arbeitsmasse oder mischen Tone und Zuschlagstoffe selbst. Zuerst zeichnen sie Skizzen und Entwürfe und fertigen danach Modelle und Gipsformen. Schließlich modellieren, drehen und garnieren sie die Arbeitsmasse oder gießen diese in die Gipsformen. Im Anschluss kommen die Rohlinge in den Ofen. Manche keramischen Erzeugnisse brennen die Keramiker/innen mehrfach: Der Schrühbrand verfestigt die Rohlinge, die nun bemalt und glasiert werden können; der Glattbrand brennt die Glasur ein.

3) Dekoration:
Keramiker/innen der Fachrichtung Dekoration gestalten keramische Erzeugnisse. Sie entwerfen Dekors und bemalen, engobieren und glasieren Kacheln, Geschirr oder Plastiken.

Keramiker/innen der Fachrichtung Dekoration arbeiten überwiegend in Klein- und Mittelbetrieben des Keramiker-Handwerks, z.B. in Töpfereien oder Fliesen- und Kachelstudios.

Keramiker/innen der Fachrichtung Dekoration gestalten und glasieren nicht nur verschiedene keramische Gegenstände, sondern entwickeln auch Dekors für keramische Oberflächen: Wollen sie Werkstücke wie Geschirr, Plastiken und Kacheln bemalen, stellen sie zuerst die Farben zusammen. Dann tragen sie diese beispielsweise mit Pinsel, Malhorn oder durch Siebdruck auf. Sind Garnierungen anzubringen, ritzen bzw. schneiden die Keramiker/innen Muster ein und modellieren plastische Verzierungen, die sie mit Schlicker an das Werkstück ankleben. Schließlich mischen sie Glasuren, bringen diese auf und brennen die Keramik im Ofen.

Schulen: Landesfachschule für Keramik und Ofenbau Stoob
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